• Nächstes Heimspiel

    Keine Veranstaltung gefunden

Saison 1996/97 | 25 Jahre

TV Biedenkopf Volleyball | Saison 1996/97

Galerie

 

Jubiläumsbroschüre “25 Jahre Volleyballabteilung TV Biedenkopf

Vorwort

1/4 Jahrhundert Volleyball in Biedenkopf erscheint uns angesichts des bald anstehenden Jahrtausendwechsel als ein unbedeutender Zeitabschnitt. Doch im Rückblick wird deutlich, welche Fülle von Ereignissen die vergangenen 25 Jahre geprägt haben. Mit dieser Jubiläumsschrift wollen wir die Entwicklung nachzeichnen, von den ersten Trainingsstunden 1971 bis zur vergangenen, erfolgreichen Saison 1995/96. Die zur Verfügung stehenden Seiten in diesem Heft, hätten schon leicht mit den Ereignissen des ersten Jahrzehnt gefüllt werden können. So mußten viele Namen und Ereignisse unerwähnt bleiben. Doch alle, die ein Stück des Weges mitgegangen sind, sind auch ein Stück Volleyballgeschichte des TV 1862 Biedenkopf.

Grußwort

Sicher haben die Volleyballspieler, die im April 1971 unter Leitung von Eckhardt Debus die Volleyballabteilung ins Leben gerufen haben, sich nicht vorgestellt, daß 25 Jahre später der Name des TV BIEDENKOPF in der gesamten Bundesrepublick zu einem Gütebegriff für erstklassige Leistungen im Volleyballsport geworden ist. Diese Entwicklung ist in erster Linie den Eheleuten Anne und Wolfhard Glodde zu verdanken, die seit 1972 die “Macher” unserer Volleyballabteilung sind. Es ist ein Glücksfall für unseren Verein, daß sie der Beruf ins Hinterland verschlagen hat. Der Erfolg der Volleyballabteilung ist ganz sicher ihrer kontinuierlichen Arbeit zu verdanken. Ein Geheimnis ihres Erfolges ist, daß sie es immer wieder verstanden haben, auch andere für den Volleyballsport zu begeistern, so daß heute über 100 Volleyballspielerinnen- und spieler ihren Sport in unserem Verein ausüben können.

Mit Karl Müller, Gunther Ehringhaus und jetzt Volkmar Hauf ist es ihnen gelungen, ausgezeichnete Trainer nach Biedenkopf zu holen. Über Burkhard Scheld, Rainer Willner und Eckhardt Debus als Abteilungsleiter hat der Weg in die 2. Bundesliga geführt. Viele Spielerinnen und Spieler haben ihren Beitrag zu dieser positiven Entwicklung unserer Volleyballabteilung geleistet. Das Jubiläum ist ein guter Anlaß, allen Sportlerinnen und Sportlern, die die Volleyballabteilung über 25 Jahre mitaufgebaut haben und in die Vereinsarbeit einen großen Teil ihrer Freizeit investiert haben, für ihr Engagement und ihren sportlichen Einsatz zu danken.

Mögen die Leistungen der Vergangenheit und das bisher Erreichte Ansporn für die Zukunft sein.

Armin Genz
1. Vorsitzender TVB

Grußwort

Im Namen des Hessischen Volleyballverbandes übermittle ich der Volleyballabteilung des Turnverein 1862 Biedenkopf e.V. mit ihrem Abteilungsvorstand und allen Mitgliedern die herzlichsten Glückwünsche zum Jubiläum. Die Volleyballabteilung des TV Biedenkopf hat in ihrem 25jährigen Bestehen beachtliche sportliche Etfolge erzielt. Nicht ohne Grund ist der TV 1862 Biedenkopf e.V. ein Aushängeschild des Volleyballs m Hessen und für den hessischen Volleyballverband eine Vorzeigeadresse. Dies ist auf eine gute und kontinuierliche Abteilungs- und Jugendarbeit zurückzuführen.

Das Engagement bei der Ausrichtung von Meisterschaften auf nationaler und Landesebene ist an dieser Stelle uneingeschränkt zu würdigen. Hierfür ist vor allem die Arbeit der Familie Glodde hervorzuheben. Der Dank des Verbandes geht auch an die vielen ungenannten ehrenamtlichen Helfer, ohne die eine solch gute Vereinsarbeit niemals geleistet werden könnte. Auch die Verbandsarbeit 1m Hessischen Volleyballverband wurde von Biedenkopf zum Wohle des hessischen Volleyballsports beeinflußt. Für die Zukunft wünsche ich der Volleyballabteilung des TV 1862 Biedenkopf mit ihren Mitgliedern alles Gute, weiterhin Erfolge und in der Abteilungs- und Vereinsführung bei ihren Planungen und Entscheidungen stets eine glückliche Hand.

HESSISCHER VOLLEYBALL VERBANDE.V .

Wolfgang Steinmetz
Vorsitzender

Frankfurt am Main im Juni 1996

 

25 Jahre Volleyball in Zahlen

Nach einem Training, in dem mehrere erfolgreiche Freundschaftsspiel absolviert wurden, startete in der Saison 1972/73 eine Männermannschaft den offiziellen Spielbetrieb in der Kreisklasse.

In der 24. Saison 1995/96 waren 19 Mannschaften aktiv (6 Männer- und 2 Frauenmannschaften, 5 männliche und 5 weibliche Jugendmannschaften, 1 Freizeit-Mixed-Mannschaft). In ihre 25. Saison für den TVB gehen nun Peter und Martin Heimen und Wolfhard Glodde, für Marc Weimann wird die nächste die 20. Saison sein.

  • In den vergangenen 25 Jahren wurden gut 35000 Trainingsstunden absolviert, bei denen mindestens 500 Bälle ge- und verbraucht wurden.
  • Nach mehr als 4000 offiziellen Punkt-, Meisterschafts- und Pokalspielen gab es 25 Aufstiegsfeiern (nur 9mal mußte eine Mannschaft absteigen), 2mal wurde der Hessenpokal gewonnen und 1 mal der Südwestpokal.
  • Lohn für die seit 1976 kontinuierliche Jugendarbeit waren unzählbare Bezirksmeistertitel, 99mal wurde die Qualifikation zu Hessischen Titelkämpfen geschafft. 24mal ging es weiter zu Südwestdeutschen Meisterschaften, wo 11 mal die Qualifikation zu Deutschen Meisterschaften erkämpft wurde.
  • In den 22 Jahren, die wisere Vorbereitungsturniere zur Tradition werden ließen, waren über 400 Mannschaften aus ganz Deutschland und vielen europäischen Ländern in Biedenkopf zu Gast.
  • Die größte Veranstaltung war 1993 der Bundespokal der A-Jugend, an dem 32 Länderauswahlmannschaften (Jungen und Mädchen) teilnahmen. Für mehr als 400 Teilnehmer mußte Unterkunft und Verpflegung organisiert werden, dazu kam während der drei Tage die Organisation und Durchführung von 111 Spielen in den beiden Biedenkopfer Hallen und der Halle in Wallau.
  • Zuschauerekord gab es am 15.2.87 beim Bundesligaspiel gegen die damalige Juniorennationalmannschaft vom Volleyballintemat Höchst (2:3), als über 600 begeisterte Fans die Grundschulhalle für 3 1/2 Std. in einen Hexenkessel verwandelten.

Rückblick

Der Blick zurück soll mit zwei Berichten über die Anfange beginnen, die aus der Broschüre zum 15jährigen Jubiläum entnommen sind.

Eine Abteilung entsteht und entwickelt sich

1971, im vorolympischen Jahr, belegte die Männernationalmannschaft bei der Europameisterschaft unter 17 Mannschaften den 16. Platz. Wahrlich kein Ergebnis, um Volleyball populär zu machen. Trotzdem fand sich in Biedenkopf eine Gruppe interessierter Jugendlicher zusammen, die unter der Leitung von Eckhard Debus einregelmäßiges Volleyballtraining in der neuen Großsporthalle begannen. Als durch die olympischen Spiele 1972 in MünchenVolleyball einen enormen Aufschwung erlebte, war die Sportart in Biedenkopf bereits etabliert.

1972 kam dann Wolfhard Glodde zum TVB, der wie Eckhard Volleyball während seines Studiums in Kassel kennen und schätzen gelernt hatte. Wolfhards Erfahrung, die er als Spieler einer Studentenmannschaft und als Jugendtrainer beim 1. VCW Kassel (dem Verein des Gründers und heutigen Ehrenpräsidenten des DVV, Johannes Zeigert) gesammelt hatte, führte die Biedenkopfer Mannschaft gleich in ihrer ersten Saison 1972/73 zum Aufstieg von der Kreis- in die Bezirksklasse. Die Abteilung vergrößerte sich ständig, so daß bald auch eine zweite und dritte Mannschaft gemeldet wurden.

1974 nahm dann auch eine Frauenmannschaft das Training unter Anne Glodde auf. Auch dieses Team konnte von Anfang an in der Spitze der Bezirksklasse (damals die unterste Spielklasse) mitspielen. 1976 wurde mit einer konsequenten Jugendarbeit begonnen und damit der Grundstein für alle weiteren Erfolge gelegt.

 

Aller Anfang ist schwer

Nicht überall gab es so gute Startbedingungen für Volleyball wie in Biedenkopf. Eine große Halle, ausreichend Bälle, Netze und was sonst noch dazugehört.

Es war schon recht abenteuerlich, unter welchen Bedingungen am Anfang der 70er Jahre die Volleyballpunktrunden abliefen. Da wurde in Hallen gespielt, die so klein und niedrig waren, daß sich große Spieler beim Betreten unwillkürlich bückten. Der erste Schiedsrichter mußte das Spiel von einer Fensterbank über dem Pfosten leiten, der zweite Schiedsrichter verfolgte das Geschehen aus dem Geräteraum. Zwischen Seitenlinie und Wand paßte oft nicht einmal mehr die Spielerbank. Es gab Hallen. da mußte man zur Aufgabe hinter eine Theke gehen oder die Bühne begann direkt an der Grundlinie. Dort saßen dann Fans mit Trompeten und bliesen dem Aufschläger die Ohren voll. Es wurde auf Asphaltböden, rauhem Kunststoffbelag und splitterndem Parkett gespielt.

Spiele wurden häufig in der Woche ausgetragen; da passierte es dann schon mal, daß ein Hausmeister um 22.00 Uhr das Licht ausschaltete und man sich an einem anderen Termin erneut treffen mußte.

Die ersten Trikots unserer Frauen waren verschiedene weiße Sporthemden, auf die sich jede eine Nummer genäht hatte.

Es war alles noch nicht so perfekt, aber Spaß hat es trotzdem (oder vielleicht deshalb?) gemacht.

Nun liegen weitere 10 erfolgreiche Jahre hinter uns! Für die Zukunft hoffen wir, daß auch weiterhin alle Faktoren für den Erfolg in Biedenkopf so gut zusammentreffen wie in der vergangenen 25 Jahren.

 

Die Trainingsbedingungen

Für die erfolgreiche sportliche Entwicklung ist in erster Linie natürlich die gute Arbeit der Trainer zu nennen. Glodde, Müller, Ehringhaus, Titianiec und Hauf sind die Trainer, die mit den Spitzentaems Akzente setzten und setzen. Doch wären nicht immer wieder Spieler und Spielerinnen aus den eigenen Reihen bereit gewesen Trainingsgruppen zu leiten, hätte nicht eine so breite Basis entstehen können. Stellvertretend für alle, sollen hier Birte und Swen Genz genannt werden, die als Spieler, Trainer, Betreuer und Helfer schon seit vielen Jahren die Abteilung mittragen. Die hervorragenden Trainingsbedingungen, die in Biedenkopf von Anfang an gegeben waren, trugen außerdem wesentlich zur raschen Aufwärtsentwicklung der Abteilung bei. Die Großsporthalle bei der Grundschule und die Halle der Stadtschule boten ausreichend Platz und Trainingszeiten. Seit dem Bau der wunderschönen Halle bei der Lahntalschule sind die Trainings- und Wettkampfbedingungen nun nahezu ideal.

Zwei große Hallen in unmittelbarer Nähe bieten sich natürlich für Großveranstaltungen an, die in großer Zahl stattgefunden haben und auch in Zukunft stattfinden werden. Doch nicht nur die Hallenkapazität ist dafür entscheidend, mit dem “Haus der Jugend” zwischen den beiden Hallen, gibt es auch gleich eine gute und günstige Unterkunftsmöglichkeit für Gastmannschaften.

Die Abteilungsstruktur

Die stets angestrebte Steigerung der Leistungsfähigkeit, ging immer mit einer Entwicklung in die Breite einher, so daß alle Erfolge auf einer soliden Basis aufbauten. Die Breite zeigt sich im Jubiläumsjahr an den 19 gemeldeten Mannschaften. Fast 2/3 von unseren Aktiven sind Jugendliebe. Viele spielen bereits in den Männer- und Frauenmannschaften und werden so optimal gefördert. Trotz des Leistungprinzips geht es aber in der Abteilung noch sehr familiär zu. Den “harten Kern” bilden treue Spieler und Spielerinnen, die 10, 20 oder mehr Jahre das TVB Trikot tragen. Die Namen der in Biedenkopf ansässigen Aktiven aus der “Gründerzeit”, tauchten Mitte der 80er Jahren erneut auf. Siemon, Schmidt, Debus, Linzert, Glodde und Wiskemann sind oder waren in der zweiten Generation aktiv . Ebenso waren und sind Geschwister Garant für die Verbreitung des Volleyballsports in Biedenkopf. Sehr oft zwei aber auch etliche Male drei Geschwister finden wir im Verlauf der 25 Jahre in den Aktivenlisten. Der Bogen spannt sich von Heimen über Manthei, Ehringhaus, Dexel, Zimmermann, Schneider, Burk, Damm bis zu Glodde und Giesen.

Die Abteilungsleitung

Abteilungsgründer Eckhardt Debus führte die Abteilung durch die ersten “Lehrjahre” . Als er 1979 das Amt an Peter Heimen übergab, war die Abteilung im Verein und im Hessischen Volleyballverband eine feste Größe. Peter führte die Abteilung bis 1981. Als er aus beruflichen Gründen von Biedenkopf nach Marburg zog, übernahm Burkhard Scheid das Amt. Burkhards Amtszeit, in die der erste Aufstieg in die Bundesliga fällt, war geprägt durch seinen enormen Fleiß und persönlichen Einsatz für alle Abteilungsbelange. Leider verließ Burkhard 1990 den TVB, als sich ihm bessere berufliche Chancen in Thüringen boten. Fünf Jahre war dann Rainer Wallner für die durch den Wiedraufstieg in die Bundesliga immer professioneller werdenden Abteilungsgeschicke verantwortlich. Auch Rainer legte das Amt aus beruflichen Gründen nieder, so daß sich der Kreis zunächst wieder geschlossen hat. Seit März 1995 ist Ecklhardt Debus wieder offiziell Abteilungsleiter. Dreh- und Angelpunkt der Abteilung sind aber nach wie vor Anne und Wolfhard Glodde, bei denen stets die Fäden des organisatorischen und sportlichen Bereichs zusammenlaufen.

Finanzen

Die kontinuierlich wachsende Anzahl von Mannschaften ließ die Kosten für die Abteilung schnell in die Höhe klettern. Daß stets über ausreichende Mittel verfügt werden konnte, ist in erster Linie dem Hauptverein und dessen solider wirtschaftlicher Grundlage zu verdanken. Die Regional- und Bundesligajahre wären aber nicht ohne die beständige Unterstützung durch Sponsoren, die Stadt Biedenkopf, den Landkreis MarburgBiedenkopf, das Land Hessen und viele private Spender möglich gewesen.

Wir bedanken uns

Allen, die an der Entstehung und Entwicklung der Volleyballabteilung des TV Biedenkopf mitgewirkt haben, die als Aktive oder als Mitarbeiter das Abteilungsgeschehen gestaltet haben, danken wir an dieser Stelle für ihren Einsatz. Wir danken den schon erwähnten Gremien der öffenlichen Hand, den Sponsoren und den privaten Förderern, ohne deren finanzielle Hilfe die Erfolge in den vergangenen 25 Jahren nicht möglich gewesen wären. Sie alle haben mitgeholfen, Volleyballer und Volleyballerinnen auszubilden, für die Spaß und Freude bei der sportlichen Aktivität, sportliche Erfolge und das faire Miteinander Werte darstellen, die auch im privaten und gesellschaftlichen Leben zum Tragen kommen.

 

24 Spielrunden der Männer- und Frauenmannschaften

Um Spielertrainer Wolfhard Glodde startet in der Saison 1972/73 eine Mischung aus “Routiniers” und Jugendspielern in der Kreisklasse und schafft gleich den Aufstieg in die Bezirksklasse. Von da an geht es unaufhaltsam aufwärts! In der zweiten Saison wird schon eine 2. Männermannschaft gemeldet, im Jahr darauf starten unter Spielertrainerin Anne Glodde auch die Frauen In der Saison 1976/77 gibt es bereits 3 Männer- und 2 Frauenmannschaften, außerdem spielt zum erstmals eine Jugendmannschaft. In der Spielrunde 1978/79 gelingt den Frauen der Aufstieg in die Hessenliga, was die Männern erst im Jahr darauf schaffen.

Ein Rekord-Meldeergebnis mit 15 Mannschaften (4 Männer , 4 Frauen, 7 Jugend) gibt es in der Saison 1980/81. Ausgerechnet die 10. Saison 1981/82 geht als “schwarzes Jahr” in die Annalen ein. Beide Hessenligateams steigen ab. Während die Männer in der folgenden Saison den direkten Wiederaufstieg feiern können, schaffen die Frauen nicht wieder den Sprung in die höchste hessische Spielklasse.

Mit dem Wechsel von Karl Müller vom damaligen Deutschen Meister USC Gießen zum TVB beginnt in der Saison 1984/85 der “Durchmarsch” bis in die 2. Bundesliga. Die 2. Männermannschaft spielt mittlerweile in der Landesliga . Nach der erfolgreichen ersten Bundesligasaison 1986/87, kann im folgenden Jahr die Klasse nicht gehalten werden.

1988/89 startet eine neuformierte Mannschaft mit dem polnischen Nationalspieler Maciej Tietianiec als Trainer in der Regionalliga. Der Klassenerhalt wird knapp geschaffi und das Team in der neuen Saison von Gunther Ehringhaus übernommen.  Die Frauen, die zwischenzeitlich bis in die Bezirksliga abgestiegen waren steigen wieder in die Verbandsliga und in der Saison 1989/90 in die Landesliga auf.

Die “Dritte” steigt in der Saison 92/93 in die Landesliga auf. Da in dieser Spielklasse nicht zwei Teams eines Vereins starten dürfen, wechselt die Mannschaft für ein Jahr zum SV Eisenhausen.

Nach fünf Regionalliga-Jahren unter Gunther Ehringhaus mit Höhen (2. Platz 1991/92) und Tiefen (1992/93 mußte lange um den Klassenerhalt gebangt werden) gelingt in der Saison 1993/94 der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Im gleichen Jahr steigt die 2. Männermannschaft in die Oberliga Hessen auf.

Die erste Bundesligasaison 1994/95 wird mit einem hervorragenden 5. Platz beendet. Außerdem gelingt in dieser Saison mit dem Gewinn des Hessen- und Südwestpokals der Einzug in die erste Hauptrunde des DVV-Pokals. Vor der letzten Saison hat dann Volkmar Hauf, A-Lizenz Trainer mit etlichen Jahren Bundesligaerfahrung, das Training der “Ersten” übernommen.

 

25 Jahre Volleyball in Biedenkopf – 20 Jahre Jugenderfolge

1976 wurde mit der Jugendarbeit begonnen, und auch hier stellten sich schnell erste überregionale Erfolge ein. In der Saison 77/78 spielten bereits 5 Mannschaften um die Bezirksmeisterschaft mit. Überraschend qualifizierten sich die beiden C-Jugendtearns für die Hessischen Meisterschaften, die in Biedenkopf ausgerichtet wurden. Die Jungen belegten einen damals sensationellen 3. Platz, die Mädchen wurden 6. Im folgenden Jahr qualifizierten sich alle gemeldeten Mannschaften (A- und B-männlich und weiblich) für die Hessischen Titelkämpfe. Die männliche B-Jugend schaffte zum erstenmal die Teilnahme an Südwestdeutschen Meisterschaften; die männliche A-Jugend ist seit dieser Zeit ununterbrochen bei Hessenmeisterschaften vertreten. Im Bezirk Hessen Mitte (früher Gießen/Marburg und Hanau) spielten unsere Jugendmannschaften von da an immer oben mit, oft holten die Jungen und Mädchen alle Bezirksmeistertitel. Doch während bei den Mädchen bisher immer bei den Hessenmeisterschaften “Endstation” war, gelang den Jungen immer öfter der Sprung zu Südwestdeutschen und schließlich zu Deutschen Meisterschaften. In der Saison 84/85 waren es die Junioren, die sich als erstes Jugendteam des TVB für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten. Seit 1988/89 ist der TVB regelmäßig bei Deutschen Titelkämpfen vertreten, in den beiden letzten Jahren sogar jeweils mit zwei Mannschaften.

Jugendauswahlspieler- und spielerinnen

1978 waren Jost Prätorius und Uli Pfeiffer die ersten Biedenkopfer, die in die Hessenauswahl berufen wurden. Bis heute sind und waren insgesamt 28 Jungen und 6 Mädchen für die Hessischen Auswahlmannschaften aktiv.
Mädchen : Regine Strenger, Birte Genz, Verena Klein, Nicole Donges, Martina Unverzagt, Sonja Stähler
Jungen: Jost Prätorius, Ulrich Pfeiffer, Armin Kreutz, Harald Schantz, Gerald Dexel, Frank Becker, Matthias Krüger, Jens Heine, Thorsten Schmidt, Stephan Schmidt. Rene Schmidt, Swen Genz, Tobias Linzert, Christian Heuser, Johannes Walter, Stefan Debus, Christian Moll, Matthias Koch, Niet Selle, Frank Stähler, Christian Beermann, Andreas Glodde, Peter Debus, Martin Herrmann, Joachim Wiskemann, Finn Selle, Johann Löwen, Christian Glodde

Frank Becker gehörte 1982 zum Juniorennationalkader und hatte einen Länderspieleinsatz.
Andreas Glodde wurde 1995 in die Jugendnationalmannschaft berufen und nahm an den Qualifikationsspielen zur Jugendeuropameisterschaft teil. Dabei trug er 7mal das Nationaltrikot, einmal sogar als Kapitän.
Finn Seile lebt und trainiert seit 1995 im Volleyballinternat in Frankfurt, und gehört damit zum Jugendnationalkader .

Jugend trainiert für Olympia

Da die Schulen immer mehr vom Verein profitierten als umgekehrt, können auch die Erfolge bei Jugend trainiert für Olympia als Vereinserfolge verbucht werden. Bei Kreis- und Regionalentscheiden ist seit jeher die Lahntalschule Biedenkopf (Jungen und Mädchen), seit vier Jahren aber auch dei MPS Dautphetal (Jungen) dominierend. Die Lahntalschüler schafften häufig den Einzug ins Hessenfinale, 1989 wurde das Bundesfinale in Berlin erreicht. Die Dautphetalschüler haben in den vier Jahren ihrer Teilnahme eine überragende Bilanz zu verzeichnen. 1993 überraschte das Team mit dem 3. Platz in Hessen, dann wurde zweimal das Bundesfinale in Berlin erreicht und in diesem Jahr der 2. Platz beim Landesentscheid belegt.

E-Kader Stützpunkt

Seit 1992 ist Biedenkopf offizieller E-Kaderstützpunkt des Landessportbund Hessen. In regelmäßigem Turnus trainieren talentierte E-/D-Jugendliche Jungen und Mädchen aus Biedenkopf und einigen umliegenden Vereinen, zusätzlich zum Vereinstraining. Aus dieser ”Talentschmiede” sind bereits etliche Auswahlspieler und -spielerinnen hervorgegangen.

Jugendspieler – Bundesligaspieler

Ohne die kontinuierliche Aufbauarbeit im Jugendbereich, wären die Erfolge im Seniorenbereich nicht möglich gewesen. Immer wieder gelang es entstehende Lücken in den Männer- und Frauenmannschaften mit eigenem Nachwuchs zu schließen und so das hohe Spielniveau über viele Jahre zu halten. Die Mannschaft, die 1986 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte, bestand bis auf Spielertrainer Karl Müller nur aus “Eigengewächsen” . In der vergangenen Bundesligasaison waren immerhin 6 der 9 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Gerd Manthei ist das “älteste” Eigengewächs. 1976 gehörte er zu unserer ersten Jugendmannschaft, 1980 schaffte er mit der “Ersten” den Aufstieg in die Hessenliga. Nach Stationen in Marburg und Gießen, kam er 1984 zum TVB zurück. Nach weiteren Erstligajahren in Gießen und Kriftel spielt er nun seit 1993 wieder in Biedenkopf.

Jugendspieler – Spieler – Trainer

Immer wieder haben Spieler und Spielerinnen diesen Weg eingeschlagen und dadurch den Fortbestand der umfangreichen Nachwuchsarbeit gesichert. Zu der C-Jugend, die 1978 erste überregionale Erfolge erringen konnte, gehörte auch Armin Kreutz. 8 Jahre später war Armin selbst einer unserer engagierten Jugendtrainer.

Auf dem linken Bild ist er 1986 mit einigen der damals erfolgreichen D- und C-Jugendlichen zu erkennen. Links unten hockt Swen Genz. Auf dem rechten Bild sehen wir dann Swen 1992 mit den jüngsten TVB-Volleyballem, die gerade Nordhessenmeister geworden waren.

 

25 Jahre Volleyball in Biedenkopf – 23 Jahre Turniere

In diesem Jahr ,lädt die Volleyballabteilung zum 23. Male zu Turnieren ein. Im Jubiläumsjahr gibt es natürlich ein noch umfangreicheres Turnierprogramm, vom Freizeit-Mixed- bis zum Vorbereitungsturnier für die 1. und 2. Bundesliga. Über 400 Mannschaften aus ganz Deutschland, Polen, der Tschechoslowakei, aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz, waren in den vergangenen 22 Jahren in Biedenkopf zu Gast. Vor der Saison 74/75 folgten 8 Mannschaften der Einladung zum ersten Vorbereitungsturnier . Die Gastgeber kamen ins Endspiel, verloren aber knapp gegen den TV Wetzlar, der sich auch in den nächsten drei Jahren den Turniersieg sicherte. Bald wurden Turniere für Frauen und Männer in verschiedenen Leistungsklassen durchgeführt, so daß es stets für alle TVB-Teams eine gute Saisonvorbereitung gab. 1985 nahmen zum erstenmal Bundesligamannschaften am Turnier der 1. Männermannschaft teil. Klangvolle Namen wie ASV Dachau, VBC Paderborn, Bayer Leverkusen, USC Gießen, Bayer Wuppertal, AZS Olsztyn, SC Leipzig waren in den folgenden 10 Jahren immer Garant für Spitzenvolleyball zur Saisonvorbereitung. 9mal dabei, und damit Rekordteilnehmer, war der VBC Paderborn, der in den Jahren 1989 -91 Turniersieger wurde.

Daß danach keine Länderspiele und internationale Freundschaftsspiele mehr ausgerichtet wurden lag zum einen an den sportlichen Erfolgen, die die Abteilung in eigener Sache immer mehr forderten, zum anderen daran, daß die vom Verband für solche Veranstaltungen geforderten Abgaben immer höher wurden. Mit den wachsenden Erfolgen im Jugendbereich, bot es sich daher an, die optimalen Hallenbedingungen in Biedenkopf in diesem Bereich zu nutzen. 1992 wurde die Deutsche Meisterschaft der männliche B-Jugend mit Bravour gemeistert, im Jahr darauf mit dem Bundespokal (mit 32 Länderauswahlmannschaften, Jungen und Mädchen) die größte Jugendveranstaltung im Deutschen Volleyballverband. 1995 war man dann erneut Gastgeber bei den Deutschen Titelkämpfen der männlichen B-Jugend.

Oft unterwegs waren die TVB-Volleyballer/innen in den 25 Jahren. Turnierbesuche im In- und Ausland brachten viele sportliche Erfolge und Freundschaften. Die Tour nach Finnland, bei der mehr als 6000km zurückgelegt wurden, der Rückbesuch bei Sokol Drevenive in der CSSR und die beiden Trainingslager im polnischen Olsztyn werden unvergessen bleiben.

 

Last but not least – Wichtiges und Kurioses

Fanclub

Der Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahre 1986 löste nicht nur einen sponlichen Boom aus, am 16.6.86 kam es zur Gründung des TVB-Fanclub unter dem Vorsitzenden Ulli Kleinhenn. Über mehrere Jahre hinweg sorgte der Club bei Heimund Auswärtsspielen für tolle Stimmung, unterstützte uns aber auch bei der Durchführung von Turnieren (und den anschließenden Feten). Auch wenn es den Club nicht mehr gibt, viele der ehemaligen Mitglieder sind auch heute noch oft unter unseren Zuschauern zu finden.

An einen möchten wir noch einmal besonders erinnen. Jügen Hof, “Jirdschi” wie ihn alle liebevoll nannten, wurde vorn Fan zum treuen Freund und Helfer, der uns über Jahre hinweg bei allen Veranstaltungen tatkräftig unterstütze. Sein plötzlicher Tod im April 1993 hat uns sehr traurig gemacht, wir werden ihn nie vergessen.

Schiedsrichter

Bis zur Oberliga Hessen stellen die Mannschaften an Spieltagen untereinander das Schiedsgericht. Daher muß jede Mannschaft ausgebildete Schiedsrichter mit der jeweils geforderten Qualifikation haben. Die D-Lizenz ist für die unteren Spielklassen und Jugendspiele gefordert, in der Oberliga ist die B-Lizenz Pflicht. In Regionalliga und Bundesliga werden die Schiedsrichter vom Verband eingesetzt (und von den Vereinen bezahlt).

17 Jahre hatte Wolfhard Glodde die Bundesligalizenz, auch Gunther Ehringhaus war mehrere Jahre als Bundesligaschiedsrichter tätig. Viele Jahre als zuverlässige Regionalligaschiedsrichter, waren Martin und Peter (immer noch) Heimen im Einsatz.

Training von Hessenauswabl- und Nationalmannschaften

Etliche Male nutzten die Deutschen Junioren und Juniorinnen die guten Bedingungen in Biedenkopf zur Vorbereitung auf Welt- und Europameisterschaften.

Mostbär

Als die Abteilung noch überschaubar war, war es “Pflicht”, nach dem Training zusammen wegzugehen. Mal hier, mal dort war Treffpunkt der Spieler und Spielerinnen. Über viele Jahre hinweg hieß es dann aber: nach dem Training geht’s zum Mostbär.

  • ein kühles Bier -Mostbärs berühmter Rauscher
  • Kartenspielen -Fußball-WM schauen
  • Weihnachtsfeiern mit “Stiefeltrinken”
  • nach den Bundesligaspielen zusammen mit dem Gegner Essen gehen

alles war beim Mostbär möglich. Auch der Fan-Club hatte dort sein Domizil und das Logo auf den T-shirts.

Kuriositäten

Im kalten Herbst 1979 wurden im Zuge der Energiesparmaßnahmen in den Ferien die Hallen nicht mehr geheizt. Die angesetzten Punktspiele mußten trotzdem (bei Temperaturen unter 10 Grad) durchgefürt werden. Mit Heizlüftern, Radiatoren, warmen Decken und Getränken wurde für einigermaßen erträgliche Verhältnisse gesorgt.

Einmal kamen die Volleyballer mit dem Gesetz in Konflikt. Es gab eine Strafanzeige der Stadt Bad Laasphe, weil Jürgen Zimmermann ein Plakat an einem Baum befestigt hatte!

Bei den Juniorenländerspielen am 11.8.87 Brasilien – Cuba und Deutschland – Korea, war vor dem ersten Spiel plötzlich der Koreanische Unparteiische “verschollen” . Wolfhard Glodde mußte einspringen und wurde nachträglich für seine unvorschriftsmäßige Schiedsrichterkleidung gerügt.

Der 23. Februar 1986 ist als “schwarzer Sonntag” in die Annalen eingegangen. Beim Regionalligaspiel in Rüsselsheim kamen die Fans zu spät, weil unterwegs ein Bierkasten aus dem Bus gerutscht war und der Busfahrer Rüsselsheim mit Rüdesheim verwechselt hatte. Beim Angriff verletzte sich Jost Prätorius schwer, auf dem Weg ins Krankenhaus hatte der Krankenwagen einen Unfall. Das Spiel wurde mit 0:3 verloren. (Trotzdem wurde der Aufstieg in die 2. Liga geschafft!)

 

Impressum

Herausgeber TV 1862 Biedenkopf Volleyballabteilung

Redaktion Anne Glodde
Fotos Privat und HA
Druck Druckerei Unverzagt Biedenkopf

Saisonbroschüre 1996/97

Vorwort

Liebe Volleyballfreunde!

Die Volleyballabteilung des TV 1862 Biedenkopf hat 1996 ihr 25jähriges Bestehen und eine überaus erfolgreiche Sasison gebührend gefeiert. Die 6 Männer- und 2 Frauenmannschaften konnten sich durchweg gut in ihren Ligen plazieren, der 5. Männermannschaft gelang im 25. Jubiläumsjahr der 25. Aufstieg in der Abteilungsgeschichte. 8 von 10 Jugendmannschaften qualifizierten sich über die Bezirksmeisterschaften für weiterführende Titelkämpfe. Glanzlichter setzten die männliche A- und B-Jugend mit dem jeweils 7. Platz bei Deutschen Meisterschaften. Auch in der kommenden Saison, die dann die 25. Punktspielrunde der TVBVolleyballer/innen sein wrd, werden weder mindestens 18 Mannschaften an den Start gehen.

Unser Bundesligateam wrd sich Ihnen in veränderter Formation vorstellen. Wir begrüßen ganz herzlich unsere Neuzugänge Marvin Polte vom VBC Paderborn, den gebürtigen Erfurter Ben Omaga lbata, Serguej Krivocheev aus Kasachstan und den Marokkaner Hicham Benabdelhak. Nicht mehr im TVB-Trikot spielen Gerd Manthei, Jens Blöcher und Florian Mack. Gerd, der beruflich sehr eingespannt ist, wird an seinem Wohnort Gießen beim dortigen USC in der Regionalliga spielen, Jens und Florian wechseln zum Ligakonkurrenten TG Rüsselsheim. Wir wünschen allen dreien für ihre Zukunft viel Erfolg.

Unser langjähriger Kapitän Matthias Krüger hat eine “Examenspause” eingelegt, wir wünschen ihm bestes Gelingen. Der Trainingsaufwand wurde gegenüber den letzten Jahren erhöht, Trainer Volkmar Hauf hat die intensive Vorbereitungsphase gut genutzt. Das Team um den neuen Kapitän Rasmus Weigel wartete mit starken Leistungen bei den Vorbereitungsturnieren auf, doch benötigt die Mannschaft sicher noch einige Zeit, um sich in der neuen Zusammensetzung optimal einzuspielen.

Wir wünschen unserer Mannschaft viel Erfolg, den Zuschauern Freude und Spannung bei hoffentlich vielen Siegen.
Der Abteilungsvorstand

 

Grußwort von Bürgermeister Bolldorf und Ersten Stadtrat Schmidt

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Volleyball-Freunde!

Pritschen und Baggern, Blocken und Schmettern; daß dies heute weithin bekannte Fachausdrücke aus dem Volleyballsport sind, ist auch ein Verdienst der Volleyballabteilung des 1V 1862 Biedenkopf e.V. Spielt doch die Mänocrm1noscbaft mit der beginnenden Saison bereits zum dritten Mal in der 2. Bundesliga Süd mit.

“Ein Fingerhut Sport ist gesünder als ein Eimer Tabletten”. Dieser Erkenntnis von Norbert Blüm ist nur schwer etwas entgegenzusetzen, allenfalls der Hinweis, daß viel Sport also sehr gesund sein muß.

Letzteres gilt ganz sicher für die Volleyballer, die in der 2. Bundesliga Süd der Männer spielen und die dafür sicherlich eine Menge Trainingsfleiß aufwenden müssen. Wir hoffen, daß die Trainingsmühen durch sportliche Erfolge belohnt werden. Durch die

Fernsehberichterstattung über die Volleyball-Bundesliga wird der Name unserer schönen Stadt über die Grenzen unserer heimischen Region hinaus bekannt. Darüber freuen wir uns sehr und sind dem Team um Anne und Wolfhard Gloddc dankbar für die bisher und zukünftig geleistete Arbeit.

Wir wünschen der Mannschaft für die neue Saison allen sportlichen Erfolg, den Zuschauern spannende Spiele und allen Gästen, die zu einem Spielbesuch in Biedenkopf weilen werden, schöne Stunden.

 

Die Mannschaft

 

Die Mannschaft bedankt sich ganz herzlich bei ihrem Hauptverein TV 1862 Biedenkopf, der Stadt Biedenkopf, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, allen Sponsoren und Werbepartnern, den vielen fleißigen Helfern, den treuen Zuschauern und Fans und dem besten Hausmeister der schönsten Halle in der 2. Bundesliga-Süd.

 

Wenn auch Sie Volleyball in Biedenkopf unterstützen möchten, wenden Sie sich an unseren Abteilungsleiter Eckhardt Debus.

 

Die Spieler

  • RASMUS WEIGEL

Position: Mittelblock  – Alter: 28 Jahre – Größe: 194 cm – Beruf: Hausmann/Student – Wohnort: Oberwalgern – Geburtsort: Essen

Rasmus ist der neue Kapitän des Teams. Seine Routine und Spielübersicht sollen die Mannschaft durch die Saison führen. Rasmus spielt nun die vierte Spielzeit in Biedenkopf und ist seit jeher einer der Leistungsträger. Mit seiner Frau Susannne hat er eine kleine Tochter, Alina. Außerdem ist Beach-Volleyball eine seiner größten Leidenschaften.

  • DANIEL RENSING

Beruf: Student – Wohnort: Biedenkopf – Geburtsort: Rüti/Schweiz

“Dani” ist für seinen unnachgiebigen Ehrgeiz bekannt. Während der letzten drei Bundesliga-Spielzeiten hat er sich durch kontinuierliche Arbeit zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft entwickelt. Neben seinem eigenen umfangreichen Training, trainiert er noch die erste Frauenmannschaft des TVB; eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, daß Dani mitten in seiner Diplomarbeit steckt.

  • SERGUEJ KRIVOCHEEV

Position: Zuspieler – Alter: 37 Jahre – Größe: 189 cm – Beruf: Hausmann – Wohnort: Wetzlar – Geburtsort: Kurgan

Serguej aus Kasachstan ist erst spät zur Mannschaft gestoßen. Er besitzt jedoch ein großes Maß an Erfahrung, so daß er sich auf dem Spielfeld bereits mit allen gut versteht. Mit der deutschen Sprache hapert es noch ein wenig. Der Vater von zwei Söhnen hat während seiner Volleyballkarriere in vielen europäischen Ländern Station gemacht, zusammen mit seiner Frau, die 1988 in Seoul Olympiasiegerin mit der UdSSR wurde. Olga spielt bei der Zweitligamannschaft des TV Wetzlar.

  • DARCO DESPOTOVIC

Position: Diagonal – Alter: 27 Jahre – Größe: 200 cm – Beruf: Student – Wohnort: Biedenkopf – Geburtsort: Gradacac

Darko gehört zur Bosnischen Nationalmannschaft. Er ist ein ruhiger, aber sehr geselliger Typ, den nichts so leicht aus der Fassung bringt. Außerdem ist er ein großer Fan von Videofilmen (007). In der letzten Saison hatte Darko wegen einer Fußverletzung einige Probleme, die er in dieser Spielzeit vergessen machen will. Bei Spielen sieht man ihn häufig mit seinen Landsleuten quatschen.

  • MARCO DONGES

Position: Außenangriff – Alter: 24 Jahre – Größe: 189 cm – Beruf: Student – Wohnort: Wolfgruben – Geburtsort: Biedenkopf

“Donjo” wie Marco von seinen Mannschaftskameraden genannt wird, spielt bereits die siebte Saison im Trikot des TVB. Er hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und trägt so wesentlich dazu bei, daß der Mannschaft nicht der Spaß am Volleyballspielen vergeht. Donjo ist ein sportliches Multitalent und öfter auch mal auf dem Fußball- oder Tennisplatz zu finden.

  • HICHAM BENABDELHAK

Position: Diagonal – Alter: 24 Jahre – Größe: 190 cm – Beruf: Betriebswirt – Geburtsort: Meknes

Hicham war marokkanischer Nationalspieler und hat zuletzt bei der Olympiaqualifikation für sein Heimatland gespielt. Wer Hicham kennt weiß, daß er eine sehr charmante und nette Persönlichkeit ist. In der vergangenen Saison ist er mit Weetzen leider aus der 2. Liga-Nord abgestiegen. Diese Saison hofft er auf einen erfreulicheren Verlauf. Von seinem Können her ist er die optimale Ergänzung für den TVB.

  • MARVIN POLTE

Position: Universal – Alter: 20 Jahre – Größe: 189 cm – Beruf: Zivildienst – Wohnort: Biedenkopf – Geburtsort: Paderborn

Der Neuzugang aus Paderborn ist ein talentierter junger Spieler, der sich für die Saison einiges vorgenommen hat. Marvin ist für jeden Spaß zu haben und hat oft die Lacher auf seiner Seite. Als leidenschaftlicher Beach-Volleyballer hat er schon einige Turniere gewonnen und immer etwas Sand im Schuh. Zur Zeit leistet er seinen Zivildienst bei den Hinterländer Werkstätten.

  • BEN OMAGA IBATA

Position: Mittelblock – Alter: 22 Jahre – Größe: 196 cm – Beruf: Betriebswirt – Wohnort: Biedenkopf – Geburtsort: Erfurt

Ben ist ein Unikum. Geboren in Erfurt, aufgewachsen in Kongo, Studium in Frankreich, deutsche Staatsangehörigkeit; rundum ein interessanter Kerl. Auch auf dem Spielfeld ist Ben nicht ohne. Seine Stärken liegen im Block und seine exzellente Technik verschafft ihm wesentliche Vorteile. Mit seinem früheren Verein Sete (Frankreich) erreichte er seine größten Erfolge und spielte unter anderem im Europacup.

  • STEFAN DEBUS

Position: Zuspieler – Alter: 20 Jahre – Größe: 187 cm – Beruf: Zivildienst – Wohnort: Biedenkopf – Geburtsort: Marburg

Stefan ist des jüngste Mitglied der Mannschaft und zudem am längsten im TVB aktiv (11 Jahre). Da Stefan in diesem Jahr das Abitur erfolgreich bestanden hat, hatte er früh Zeit sich auf die Saison vorzubereiten. Sein Ziel ist es in diesem Jahr den Sprung in die Stammformation zu schaffen. Im Moment leistet er auch seinen Zivildienst bei den Hinterländer Werkstätten in Dautphe.

Die Trainer

  • VOLKMAR HAUF

Volkmar hatte es in der letzten Saison nicht leicht. Trotzdem ist es ihm gelungen, die Mannschaft so einzustellen, daß am Ende eine positive Bilanz herauskam. In diesem Jahr hatte er alle Möglichkeiten und man muß sagen, die Mannschaft startet sehr gut vorbereitet. Neben dem praktischen Training setzt er auch auf taktische Voraussicht. Videoanalysen gehören zum festen Programm. Neben Volleyball ist Volkmar hauptberuflich als Papa tätig. Sohn Lasse hält den A-Lizenz Trainer immer auf Trab. Mit seiner Familie bezog er vergangenes Jahr ein altes Bauernhaus in Caldern.

 

  • WOLFHARD GLODDE Co-Trainer

Seine Volleyballtätigkeit hat er nun hauptsächlich nach Biedenkopf verlagert. Neben dem Bundesligateam trainiert er auch die Zweite, wo er in der Oberliga auch selbst hin und wieder das Trikot überstreifen wird. Außerdem engagiert er sich im Nachwuchsbereich. Eine erste Mannschaft in Biedenkopf kann nur funktionieren, wenn Wolfhard in sämtliche Planungen mit einbezogen wird. Deshalb muß man erwähnen, daß der Titel des Co-Trainers keine ausreichende Bezeichnung für sein Schaffen ist. Man kann fast sagen, daß es der “Ersten” ohne Wolfhard an allem Wesentlichen fehlen würde. Mit Rat und Tat zur Seite steht ihm dabei immer seine Frau Anne. Natürlich kann Wolfhard es nicht lassen noch selbst aktiv zu sein, als Spielertrainer der dritten Mannschaft und als Trainer weitere Männer- und Jugendmannschaften. Die Familie wird vervollständigt durch Andreas, Christian und Oliver. Wolfhard hat auch einen Beruf, er ist Lehrer für Mathematik, Sport und Musik an der Mittelpunktschule in Hartenrod. Antwort auf alle Fragen zum sportlichen und organisatorischen Bereich der Abteilung gibt es bei Gloddes.

 

Die Zuschauer

Zwischen 7 und 700 Zuschauern er1ebte unsere Mannschaft in der vergangenen Saison bei Auswärtsspielen. In Biedenkopf wurde immer vor stattlicher Kulisse gespielt. Wir sind mit unseren Fans sehr zufrieden. Die Halle verkraftet jedoch noch viel mehr Zuschauer (bis zu 1500!). Vielleicht bringt der ein oder andere das nächstemal noch jemand mit, Platz genug ist da. Und wir können auch noch mehr Bier kalt stellen!

 

Die Gegner

Die Neuen: 5 neue Namen tauchen gegenüber der letzten Saison im Spielplan auf. Da ist zunächst der SV Schwaig. Der Vizemeister der Regionalliga Südost rückte für die VGF Marktredwtz nach, die ihre Mannschaft aus der 2. Liga zurückgezogen hat. Meister der Regionalliga Südwest wurde der SC Mutterstadt mit knappem Vorsprung vor den hessischen Vertretern SG Rodheim und Eintracht Frankfurt. Lange Zeit war es offen, ob es aus dem Regionalbereich Ost einen Aufsteiger geben würde, der drittplazierte Post SV Erfurt wagte schließlich den Sprung in die 2. Bundesliga. Aus der Regionalliga Süd steigt die FT Freiburg auf, die den Aufstieg mit einer sehr jungen Mannschaft (Deutscher A-Jugendmeister 1996) schaffte. Ein alter Bekannter ist der ASV Dachau II. Die Reserve des amtierenden deutschen Meisters wurde souveräner Meister der Regionalliga Südost und erreichte nach dem Abstieg 1995 damit den direkten Wiederaufstieg.

Die Alten: Von den 6 Mannschaften sind 5 seit vielen Jahren in der 2. Liga etabliert. Als einzigem der vier Aufsteiger gelang dem SC Ransbach-Baumbach in der vergangenen Saison mit dem 8. Platz der Klassenerhalt. Mit Platz 9 schaffte das die FTM Schwabing weder einmal nur knapp. Der SSV Nordhausen wurde Vizemeister, mit den starken Thüringern ist auch in dieser Saison sicher weder zu rechnen. Den 3. Tabellenplatz belegte die TG Rüsselsheim, die als Mitfavorit die Erwartungen nicht erfüllte. Der hessiche Konkurrent will es mit neuer Mannschaft und neuem Trainer erneut wissen. Hätte Biedenkopf am letzten Spieltag gegen den USC Gießen gewonnen, wäre der TVB dank dem besseren Satzverhältnis vor dem Lokalrivalen gelandet. So eroberten sich die Mittelhessen noch den 4. Tabellenplatz. 5. wurde der SV Lohhof, der nach schwachem Saisonstar noch rechtzeitig zu alter Stärke fand.

 

Die weiteren TVB-Mannschaften

  • 2. Männer Oberliga Hessen

In der Oberliga sind von der Mannschaft der letzten Saison nur noch Routinier Michael Macion und Jugendnationalspieler Andreas Glodde dabei. Dazu kommen aus dem Landesligateam Swen Genz, Ralf Gillmann und Frank Stähler. Den größten Sprung machte Martin Herrmann aus der Kreisklassenmannschaft Biedenkopf VI. Komplettiert wird das Team von Neuzugang Manfred Ehrmann, der mit 2,02m zur Zeit der größte TVB-Volleyballer ist und von Trainer Volkmar Hauf, der nun auch das TVB-Trikot überstreift. Sollte es personell einmal eng werden, können Spieler der unteren Klassen aushelfen. Das Saisonziel kann unter den gegebenen Umständen nur der Klassenerhalt sein.

 

  • 3. Männer Landesliga Nord

Nach den Abgängen in die 2. Mannschaft hat Spielertrainer Wolfhard Glodde auch sein Landesligateam neu formieren müssen. Außer dem langjährigen Kapitän Jens Oliver Schmidt sind vom letzten Jahr noch Dietrich Schneider, Jörg Plaum, Holger Cyriax und Michael Bösser dabei. Torsten Cyriax wechselte vom Oberligateam nach unten. Dazu kommen die beiden Nachwuchstalente Finn Selle und Joachim Wiskemann. Frühzeitig den Klassenerhalt sichern heißt das Saisonziel.

  • 4. Männer Kreisliga Marburg

Die neue 4. Mannschaft ist die letztjährige 5., die im 25. Jubiläumsjahr den 25. Aufstieg in der Abteilungsgeschichte geschafft hatte. Unter den Trainern Wolfhard Glodde und Stefan Debus werden Martin Kolbe, Jörn Giesen, Jens Kirchhainer, Matthias Plewka, Thorsten Szabo, Felix Matern und Andreas Lalla nun in der Kreisliga um Punkte kämpfen, unter anderem gegen die eigene 5. Garnitur (die letztjährige 4.).

  • 5. Männermannschaft Kreisliga Marburg

Unsere “Seniorenmannschaft” hat mit Peter und Martin Heimen zwei Spieler der ersten Stunde in ihren Reihen, die ihre 25. Saison für den TVB spielen. Marc Weimann geht in seine 20. Punktrunde , Rainer Willner , Thomas Winzer, Rudi Trenker, Lars Peter Kreimeyer gehören auch schon lange zum Abteilungsinventar. Mit Dirk Balzer und Stefan Gnau sind auch zwei unserer Sponsoren aktiv. Beide Mannschaften wollen der Kreisliga ihren Stempel aufdrücken.

 

  • 6. Männermannschaft Kreisklasse Marburg

Zwischen 13 und 18 Jahre alt sind die Spieler des von Wolfhard Glodde trainierten Kreisklassenteams. Neben Spielern, die schon viel Erfahrung bei Jugendmeisterschaften sammeln konnten, sind auch ‘Neueinsteiger’ dabei. Da aber in der untersten Spielklasse keine Abstiegsgefahr droht, können Kapitän David Müller, Merten Giesen, Nikolas Stroth, Levent Korkmaz, Andreas Naumann, Fabian Dörr, Christian Glodde, Johann Löwen und Oliver Glodde ohne Druck aufspielen.

  • 1. Frauen Bezirksoberliga

Die personellen Engpässe der letzten Saison wid es diesmal (hoffentlich) nicht geben. Trainer Daniel Rensing verfügt mit Birte Genz, Martina Unverzagt, Nicole Donges, Birgit Siemon, Verena Klein, Mandy Kuhn, Sonja Stähler, Carina Fenner, Caroline Schüßler und Sandra Blagojevic über einen recht großen und sehr spielstarken Kader. Der jungen Mannschaft sollte es wieder gelingen in der Bezirksoberliga ganz vorne mitzumischen.

 

  • 2. Frauen Kreisliga Marburg

Da einige Spielerinnen der letztjärigen ‘Zweiten” den Kader der Bezirksoberligamannschaft ergänzen, wird es für die sehr junge Mannschaft in der Kreisliga wohl schwer werden. Trotzdem sind Nina Schmidt, Katrin Weigel, Katrin Pfeiffer, Karin Kunkel, Nina Weigel, Kerstin Bönsch, Kader Marasli und Filiz Ekici zuversichtlich mit ihrem neuen Trainer Andreas Glodde den Klassenerhalt zu schaffen.

 

 

Die Jugendmannschaften

10 Jugendmannschaften haben in der vergangenen Saison an den Meisterschaften teilgenommen, die gleiche Anzahl wird auch in dieser Spielrunde den Kampf um die Bezirks-, Nordhessischen, Hessischen, Süctwestdeutschen und Deutschen Meisterschaften aufnehmen. Dabei werden unsere Nachwuchsmannschaften sicher wieder viele Erfolge feiern können, auch wenn es fast unmöglich scheint, die tolle Bilanz der letzten Saison zu wiederholen.

 

 

Die Jungen gehören mit ihren Plazierungen zur absoluten Spitze im Hessischen Volleyballverband und haben mit den beiden 7. Plätzen bei den Deutschen Meisterschaften (unter jeweils 16 teilnehmenden Mannschaften!) auch auf Bundesebene ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber auch die Bilanz der Mädchen ist im Verhältnis der 113 hessischen Vereine, die Jugendmannschaften gemeldet haben, überdurchschnittlich gut.

Der TV Biedenkopf gehört zu den nur 3 Vereinen im HW , die Jugendmannschaften in allen Altersklassen (A – E) bei Jungen und Mädchen gemeldet haben. Das intensive Training bei unseren engagierten Jugendtrainern/innen, die frühe Förderung von Talenten (in unseren E-Kader-Stützpunkten) und die gute Unterstützung vieler Eltern, werden auch in Zukunft eine erfolgreiche Jugendarbeit garantieren. Trainer/innen im Jugendbereich sind: Wolfhard Glodde, Volkmar Hauf, Frank Stähler, Birte Genz, Daniel Rensing und Marvin Polte.

 

Impressum

Herausgeber TV 1862 Biedenkopf Volleyballabteilung

Redaktion Anne Glodde, Stefan Debus

Fotos Privat

 

Kommentare sind geschlossen.